Sommererfrischung

By John Sanchez / On / In Ernährung, Gesundheit, Tipps

Hallo meine Freunde, schön, dass Ihre wieder mal bei mir seid.

Wie Ihr wisst habe ich mir ja vor kurzem einen Entsafter zugelegt. Tolles Teil mit dem ich inzwischen Unmengen an Rezepten (Besten Dank an das Entsafter Center für die Inspiration!) ausprobiert habe. Vor kurzem habe ich für ein paar Freunde eine kleine Sommerparty geschmissen (wir hatten ja tatsächlich Ende September noch einige heiße Tage bekommen) und natürlich bei der Gelegenheit auch ein paar meiner Saftkreationen präsentiert.

Da hatte doch einer meiner Kumpels die Idee, ob man das Zeug nicht auch einfrieren könnte, einfach mal so als Eis am Stiel. Die anderen waren sofort Feuer und Flamme und ich gebe zu, mich hat es auch interessiert. Also bin ich los und habe mir einige Eisformen zugelegt mit denen man eben Eis am Stiel zu Hause machen kann. Abends haben wir dann mal rumexperimentiert und erstmal 4 Saftkreationen gemischt bei denen wir uns auch einen Genuss in Form von Eis vorstellen konnten. Das Ganze in die Formen gegossen und den Stiel rein. Danach ging es ab in den Tiefkühler. Natürlich hat es eine Weile gedauert, bis das alles tiefgefroren war, wir waren in der Zwischenzeit ein paar Runden beim Bowling.

Das erste Ergebnis war ganz ok, es war erfrischend und hat auch geschmacklich gut hingehauen. Aber so richtig der Hit war es nicht. Das Eis hat etwas wässrig geschmeckt und es war viel zu hart, etwa wie ein Eiswürfel. Also sind wir erstmal hin und haben nach Lösungen gesucht wie man das Eis cremiger bzw. fluffiger hinbekommen kann. Und es waren wirklich interessante Ideen dabei, das kann ich Euch sagen.

Der Versuch den Fruchtsaft mittels Soda-Steam mit Kohlensäure zu versetzen damit diese das Eis lockerer macht war ein Reinfall. Zum einen verhält sich Fruchtsaft beim Steamen komplett anders als Wasser, das Zeug ist erstmal wild durch die Gegend gespritzt. Der Teil der dann noch in der Flasche war zwar mit Kohlensäure versetzt, diese ging aber beim Einfrieren gleich wieder verloren. Das war also mal nichts.

Danach haben wir versucht Alkohol unterzumischen, der ja bekanntlich nicht einfriert in der Hoffnung, dass das Eis so nicht vollständig gefroren ist. Hat auch funktioniert, aber leider haut das geschmacklich nicht so hin. Der Alkohol war viel zu dominant und ein erfrischendes Eis von dem man betrunken wird ist auch nicht so wirklich der Hit bei 30 Grad im Schatten.

Aber schließlich haben wir tatsächlich Methoden gefunden mit denen sich ein prima Eis aus dem selbst hergestellten Säften machen lässt. Das eine ist eine Eismaschine. Nicht eine dieser sündhaft teuren Geräte die mit einer eigenen Kühlung ausgestattet sind. Wir haben uns eine besorgt die wie eine normale Rührmaschine ausschaut aber unten ein Ventil hat. Der Rührbehälter ist gleichzeitig auch ein Kälte Akku, den man zuvor für einige Stunden in den Tiefkühler legt. Wenn man noch den Fruchtsaft mit ein klein wenig Zucker in den Rührbehälter/Kälte Akku füllt, schaltet man das Rührwerk ein. Dieses verhindert ein komplettes Einfrieren der Flüssigkeit. Nach einer Weile wird es zu einer geschmeidigen Eiscreme, die sich super abfüllen lässt und die auch klasse schmeckt.

Eine zweite Variante ist ein Mixer (den die meisten ja auch schon zu Hause haben). 2/3 des Fruchtsafts wird mit den passenden Formen zu Eiswürfeln gefroren. Diese gibt man einfach in den Mixer und lässt sie von diesem zu feinen Eisstücken verarbeiten. Dann während der Mixer noch läuft einfach schluckweise den nicht gefrorenen Saft hinzugeben bis das Eis eine cremige Konsistenz hat. Schon hat man ein perfektes Slush-Eis.

Und schließlich haben wir noch eine dritte Variante gefunden, dazu wird der Fruchtsaft einfach mit geschlagener und gezuckerter Sahne vermischt und dann erst in die Eisformen gegossen. Die Konsistenz ist wunderbar cremig und der Geschmack ist auch hier toll. Vor allem bei Citrusfrüchten wie Zitronen, Orangen und Grapefruit aber auch mit Ananas und Kiwi habt Ihr so schnell ein sehr erfrischendes Eis.

Eis aus Entsafter

Noch ein kleiner Tipp, zu Eiswürfel gefrorener Fruchtsaft ist ein super Hit auf jeder Party. Sowohl farblich als auch geschmacklich ein echter Hingucker der Euch auf jeden Fall einige bewundernde Blicke einbringen wird. Mein persönlicher Hit ist dabei Bananensaft mit Kirschsaftwürfeln.

In diesem Sinne, Euer Martin

 

 

 

 

 

 

Die selbstgemachte Vitamin-Bombe

By John Sanchez / On / In Ernährung, Gesundheit

Hallo meine Freunde, schön, dass ich auch in diesem Blog wieder die Ehre habe Euch als Leser begrüßen zu dürfen.

In den letzten 2 bis 3 Jahren ist mir immer häufiger der Begriff Smoothies zu Ohren gekommen und wie gesund diese sind. Da ich prinzipiell nichts gegen eine gesunde Ernährung einzuwenden habe, bin ich also mal losgezogen um einen dieser sagenumwobenen Smoothies zu probieren. Ich muss sagen, geschmacklich sind die Dinger Top aber die Konsistenz ist mit etwas zu breiig.

Aber durch das probieren bin ich auf eine ganz andere Idee gekommen, denn statt Smoothies gibt es ja noch die Variante des reinen Fruchtsafts. Und da ich diesen gerne unverfälscht und absolut frisch haben möchte, habe ich mir einen Entsafter gekauft. (Eine gute Quelle für den Kauf war hier der Entsaftertest von Saftland)

Das klingt jetzt einfacher als es tatsächlich war, denn wie bei fast allem auf dem Markt, die Auswahl ist gewaltig. Ich habe mir also in diversen Fachgeschäften von vielen Fachkräften viele Geräte mit vielen Funktionen erklären lassen. Wer nach diesem Satz eine leichte Verwirrung verspürt, der kann vielleicht auch ansatzweise nachvollziehen wie es nach dem Beratungsmarathon in meinem Kopf ausgesehen hat.

Nichts desto trotz habe ich mich für ein Gerät entschieden und es natürlich zu Hause direkt ausprobiert. Hab extra ordentlich dafür eingekauft, alles was man sich so als Fruchtsaft vorstellen kann. Und wisst Ihr was? Es macht richtig Spaß.

Angefangen habe ich mit diversen Fruchtsäften, als da wären Trauben, Orangen, Birnen, Ananas, Äpfel und Kirschen. Allerdings gab es hier auch die erste Enttäuschung, es ist tatsächlich unmöglich mit einem Entsafter Bananensaft herzustellen. Das Ergebnis ist immer ein Bananenmus, welches aber mit Kirschsaft vermischt ganz lecker schmeckt.

Ich habe dann auch einige Gemüsesäfte ausprobiert, Zum Beispiel Karottensaft, Rote Beete Saft und Tomatensaft. Auch hier waren die Ergebnisse durchweg toll und wohlschmeckend, auch wenn hier und da mit einigen Gewürzen nachgeholfen werden musste.

Nachdem ich das Anfängerstadium in Form von diversen Testreihen hinter mich gebracht hatte, wollte ich mal im Internet nach weiteren Möglichkeiten für verschiedene, mittels Entsafter hergestellte Säfte, suchen. Und ich bin wahrlich fündig geworden. Im Netz gibt es Massen von Rezepten und Ratschlägen was so alles zu Saft verarbeitet werden kann. Dabei waren Mischungen, die mir beim Lesen erstmal einen Schauer über den Rücken gejagt haben, die sich allerdings tatsächlich als superlecker entpuppten. So zum Beispiel eine Mischung aus Orangen, Karotten und Paprika. Ich nicht gedacht, dass es überhaupt möglich ist Paprika zu einem Saft zu verarbeiten, das Ergebnis allerdings war die noch weitaus größere Überraschung. Denn die Mischung (ein Drittel von jedem) schmeckt sowas von lecker, das Zeug hat echtes Suchtpotential. Ich bin hier noch kräftig am Experimentieren, habe schon einige tolle Drinks kreiert. Mein Tipp, unbedingt mal ausprobieren! Grade wenn Ihr ein paar Freunde zu Besuch habt oder eine kleine Party schmeißt kommt der Entsafter super gut.

Was auch noch richtig toll ist, das entsaftete Fruchtfleisch kann oftmals noch weitergenutzt werden. Bei Karottensaft habe ich zum Beispiel noch eine Rüblitorte gebacken. Aber auch für Soßen, Eintöpfe, Salate und sogar als Hasenfutter (ja ich habe einen Zwerghasen) ist es verwendbar. Lässt sich auch super einfrieren.

Das einzige Manko am Entsafter ist das saubermachen. Das ganze Schälen und Schnippelt sowie das Entsaften machen doch ordentlich Schmutz, doch das ist es mir absolut wert.

Bis zum nächsten Mal, Euer Martin Winter

Was soll ich denn essen?

By John Sanchez / On / In Ernährung

Eine einfache Frage denkt Ihr? Mit Nichten liebe Freunde!

Grade heute habe ich mir im Angesicht von zahllosen Artikeln, Angeboten beim Einkauf und Werbungen mal so meine Gedanken darüber gemacht.

Mein Fazit: Alles ist irgendwie ungesund!

Vor nicht allzu langer Zeit war Essen die einfachste Methode das Gefühl Hunger zu lindern, gegessen wurde, was da war und wenn man Glück hatte war es auch noch geschmacklich okay!

Heute? Gibt es für jedes Produkt, welches man käuflich erwerben kann, mindestens einen Testbericht der das Angepreiste in den Himmel lobt und einen der das gleiche Produkt als Mittel zum frühzeitigen Ableben deklariert.

Da werden auf den Verpackungen Inhaltsstoffe angegeben deren Namensaussprache vor 200-300 Jahren noch zu einer Anklage wegen Hexerei geführt hätten. Man bekommt immer mehr das Gefühl es seien nur noch die zusätzlichen Inhaltsstoffe von Belang.

Am meisten erschüttern mich die sogenannten „veganen“ Lebensmittel, nicht selten gab es diese schon seit langer Zeit, man ist erst jetzt darauf gekommen, dass diese tatsächlich vegan sind.

Vegan sei gesund, sagt man, die von uns bisher genutzten Lebensmittel würden uns krankmachen. Wirklich?

Schon mal einen genauen Blick auf die Inhaltsangaben dieser Produkte geworfen? Da steckt zu Teil ein vielfaches der chemischen Zusatzstoffe drin als in regulären Lebensmittel. Ist ja auch erlaubt, Chemie ist ja auch vegan. Das für diese Zusatzstoffe auch Tiere als Testpersonen herhalten mussten wird geflissentlich ignoriert!

Und ob jetzt die Einnahme von chemischen Stoffen der von tierischen Produkten vorzuziehen ist sei mal dahingestellt.

Fakt ist, wir werden von der Lebensmittelindustrie aufs übelste veräppelt. Es wird uns eine regelrechte Scheinwelt vorgegaukelt und wir lassen uns durch schöne Worte und manipulierte „wissenschaftliche“ Studien wunderbar in unserem Konsum steuern.

Da werden Lebensmittel, welche noch nie Laktose beinhaltet haben, plötzlich ganz groß als „jetzt Laktosefrei“ beworben was das unveränderte Produkt gleich mal um 20% teurer macht!

Die “Ohne”-Kennzeichnungen werden manchmal aber sogar verwendet, wenn entsprechende Nähr- oder Zusatzstoffe eigentlich gar nicht im entsprechenden Produkt vorkommen. Fettfreie Gummibärchen beispielsweise haben nicht wirklich Neuigkeitswert.

Wird ein Weg gefunden ein Lebensmittel noch billiger herzustellen heißt es „Jetzt mit verbesserter Rezeptur!“ oder „Nach neuem Rezept!“. Als „Bio“ kann ein Produkt schon deklariert werden, wenn EIN Inhaltsstoff tatsächlich Bio ist. Z.B. Bio-Schokoladenmilch. Die Kakaobohnen werden biologisch angebaut, die Milch und alle anderen Stoffe aber nicht. Dennoch darf die Schokoladenmich als „Bio“ bezeichnet werden. Was für ein Witz.

Generell kann einen der Schmu mit den Inhaltsstoffen ärgern! “Ohne Farbstoffe”, “ohne Konservierungsstoffe” oder “ohne Zusatzstoff Geschmacksverstärker” – solche Botschaften ziehen bei Verbrauchern. Schließlich wecken sie den Eindruck ein möglichst natürliches Produkt in den Händen zu halten.

Doch nicht selten erzielen die Hersteller die gewünschte Wirkung mit einem anderen Zusatzstoff, der lediglich rechtlich unter eine andere Kategorie fällt. So wird laut Verbraucherschützern statt offiziell so titulierten Geschmacksverstärkern oft Hefeextrakt verwendet. Und auch beim Kirschjoghurt “ohne Farbstoffe” stammt die Farbe nicht notwendigerweise nur von den Früchten. Hier hilft oft rote-Bete-Saft.

Ich könnte hier endlos über die Veräppelung der Verbraucher herziehen, aber ich komme lieber zurück zu meiner anfänglichen Frage:

Was soll ich essen? Die Antwort: Was mir schmeckt!

Pfeift auf die Werbung, die wissenschaftlichen Resultate, die Vorgaben sogenannter Ernährungsberater (deren Ausbildung scheint auch nicht das wahre zu sein, Quelle) und was da noch so alles seinen Senf dazu gibt!

Wenn Ihr Lust darauf hast und es Euch schmeckt, esst es! Wir leben nur einmal und Fazit ist nun mal: Es hat noch keiner überlebt!

In diesem Sinne, Euer Martin Winter!